WIE MACHT MAN EIGENTLICH GLUTAMAR…….?????

Bein Feinschmeckern ist der Zusatz von Glutamat zur Geschmacksverstärkung von Gerichten verpönt. Dabei ist diese Aminosäure natürlicher Bestandteil vieler Nahrungsmittel.

Die Verwendung von Glutamat kann in der fernöstlichen Küche Jahrhunderteweit  zurückverfolgt werden. Schon damals verwendeten Köche für ihre Suppen eine bestimmte Alge – Laminaria Japonica -, da ihnen aufgefallen war, dass sie den Eigengeschmack verstärkte. Diese Köche wussten vor mehr als 1200 Jahren allerdings noch nicht, dass diese Algen natürliches Glutamat erhielten bzw. enthielten. Auch in den westlichen Kulturkreisen verwendeten die Köche beispielsweise mit Vorliebe Tomaten und Käse, ohne zu wissen, das diese von Natur aus reich an Glutamat sind. Der Erfolg einfacher italienischer Gerichte wie Pizza, Pasta oder Lasagne beruht nämlich zu einem großen Teil auf ihrem Glutamat Anteil. Erst 1908 isolierte der japanische Professor Kikunae Ikeda von der Universität Tokio Glutamat aus Algen. Heute wird für die industrielle Produktion ein Gärungsprozess genutzt, der dem zur Herstellung von Bier, Essig, Sauerkraut, Sojasauce oder Joghurt ähnelt. Eine Melasse aus Zuckerrohr, Zuckerrüben oder Tapiokastärke wird in Stahltanks gefüllt und mit Bakterien, Sauerstoff und Vitaminen versetzt. Beim Gärungsprozess entsteht Glutaminsäure, aus der reines Glutamat gewonnen wird. Von der Industrie wird Glutamat für Convenience-Produkte wie Saucen oder Dressings, Gewürzmischungen, Suppen, Tiefkühlkost und Fleisch eingesetzt. Immer wieder äußerten Mediziner Bedenken gegenüber dem Einsatz von Glutamat. Weltweit wurde inzwischen allerdings unzählige Studien veröffentlicht, die Glutamat als unproblematischen Zusatzstoff bezeichnen, der ohne Mengenbegrenzung zugesetzt werden kann. Allerdings darf nicht vergessen werden, das Glutamat nur den guten Geschmack verstärkt. Schlecht zubereitete Gerichte oder minderwertige Lebensmittel schmecken auch durch Glutamat nicht besser.

( Quelle: Informationsdienst Glutamat)

Die drei Genussregeln

  1. Wenn Genuss mehr sein soll als ein Sekundenphänomen, braucht er zeit und Konzentration.
  2. Genuss muss erlaubt sein. Ohne mit sich selber in Einklang zu sein, also ohne schlechtes Gewissen, ist Genuss nicht möglich. Eine „euthyme Verhaltensweise“ – also ein Genusserleben, das den Sinnen und dem Körper gut tut – setzt voraus, dass ihr euch den jeweiligen Genuss bewusst erlaubt.
  3. Nicht Unbegrenztheit ermöglicht echten Genuss, sondern Beschränkung. Egal um welchen Genuss es sich handelt: Ständige Sättigung schließt Genuss aus, während er durch Versagung intensiviert wird.

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