Bärenschützklamm

Was als kleiner gemütlicher Sonntagsausflug in die steirische Bärenschützklamm begann, wurde zu einem anstrengenden Ganztages-Marsch.

Nichtsahnend und voller Faszination, (man hörte ja von überall dass die Wasserfälle ein Traum sind……,was natürlich auch wahr ist) ging die Tour los. Vom Tal an, bis wir den Eingang zu der Klamm erreichten dauerte es schon mal 1 Stunde bei gemütlichem gehen. Für Ungeübte und nicht Sportliche ist der Weg bis zum Einstieg in die Klamm ganz schön anstrengend. Etwas verschwitzt und schon leicht müde von der steilen Wanderung, sind wir nun endlich am Eingang angekommen. Wo wir dann 3€ pro Person zahlten. Bis wir den Wasserfall erreichten gingen wir sicher noch 30 Min., was dann aber nicht so schlimm war, denn es gab jede Menge schöne Natur zu bestaunen. Wie die großen Weinbergschnecken und die Vielzahl der Pflanzen.

Und dann, „DER WAUH EFEKT“.

DIE WASSERFÄLLE!

Nun ja es geht dann über Brücken und Leitern neben wunderschönen Wasserfällen vorbei. Vom Naturereignis abgelenkt, vergeht die Zeit wie im Flug. Aber wie gesagt, nichts für Ungeübte, Kinder, Hunde. Einige Leitern sind sehr steil, klettern war angesagt und wir mussten sehr aufpassen nicht durch die Sprossen der Brücken zu rutschen. Der Aufstieg ist zwar ein absolutes high light aber es zieht sich ganz schön. Wenn ihr noch nie dort wart, so wie wir, wisst ihr wenigstens nicht wie weit das ist. Wir glaubten bei jeder Kuppe, dass es nicht mehr weit sein kann, doch es ging immer weiter und weiter.  Die letzten Leitern vor dem Ausstieg waren dann doch die Härtesten. Angekommen halb verdurstet, Luft ringend, weil keiner dachte dass es so anstrengend und weit ist. Und dann erblickten wir ein Schild mit „Jausenhütte“, die Freude war sehr groß. Jetzt war es nicht mehr weit, dachten wir. Mussten dann doch noch ca. 30 Min gehen. Ein kühler gespritzter Almdudler und eine Käsekrainer warteten sehnsüchtig auf uns . Gestärkt  nach einer entspannenden Pause traten wir den Abstieg an. Der zum Glück nicht mehr durch die Klamm ging. Der Abstieg dauert noch mal so ca. 3 Stunden. Der Weg ist sehr steinig und belastet die Knie stark. Sehr gutes stabiles Schuhwert ist sehr ratsam.

Meine Tipps für die Klamm

  • fit sein, geübter Wanderer
  • unbedingt Wasser mitnehmen
  • gute Wanderschuhe
  • atmungsaktive Kleidung
  • Ersatz T-Shirt, schwitzen ist angesagt
  • Event. Regenbekleidung
  • Jause, es gibt mitten in der Klamm ein herrliches Plätzchen bei der Schutzhütte wo ihr eine gemütliche Jausenpause in toller Atmosphäre genießen könnt. Und die Hütte am Ende der Klamm ist meiner Meinung nach etwas teuer.
  • Für die Hungrigen gibt es im Tal bei der „Lieben Bettina“ ( Krammwirtin) ein leckeres Schnitzel und ein kühles Bier

 

 

 

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